Soviel gemeinsamer Unterricht wie möglich, soviel Differenzierung wie nötig.

Die UNESCO-Kommission formuliert in ihrem Bericht zur Inklusion 2011 als Postulat inklusiver Pädagogik: “Nicht der Lernende muss sich in ein bestehendes System integrieren, sondern das Bildungssystem muss die Bedürfnisse aller Lernenden berücksichtigen und sich an sie anpassen.“  Was so viel bedeutet wie: Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auf die das Bildungssystem individuell reagieren muss.

In diesem Sinne versteht sich die im Jahr 2015 neu gegründete Gesamtschule Würselen als eine Schule der Vielfalt, in der inklusive Pädagogik einen großen Stellenwert hat. Schüler und Lehrer lernen hier miteinander und voneinander. Ausgangspunkt der Förderung sind dabei immer die individuellen Stärken und Schwächen der Schüler. Auf dieser Basis wird Unterricht differenziert und individualisiert.

Dabei betreffen die unterschiedlichen Differenzierungen, nicht notwendigerweise nur Schülerinnen und Schüler mit ausgewiesenem sonderpädagogischem Förderbedarf, sondern, entsprechend der individuellen Förderung, auch Schülerinnen und Schüler ohne festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf, bzw. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen.

Förderkonzepte

  • Wir verstehen Lernen als aktiven, selbstgesteuerten und ergebnisorientierten Prozess.
  • Wir fordern die Schüler heraus, ihren eigenen Lernprozess aktiv zu gestalten und unterstützen sie dabei.
  • Lernen an unserer Schule wird auf diagnostischer Grundlage individualisiert.
  • Gleiche Lerngegenstände bearbeiten wir auf unterschiedlichen Wegen und z.T. mit unterschiedlichen Zielen.
  • Wir praktizieren innere und äußere Differenzierung flexibel.
  • Wir dokumentieren und würdigen individuelle Leistungs- und Entwicklungsfortschritte.
  • Wir arbeiten kooperativ:
    • Schüler untereinander
    • alle unterrichtenden Lehrer
    • mit den Eltern
    • mit außerschulischen Institutionen