Aufarbeitung von Regionalgeschichte am Beispiel jüdischen Lebens in Würselen zur Zeit des Nationalsozialismus in der Jahrgangsstufe 9

Dank des Arbeitskreises „Kein Vergessen“ in Würselen gibt es in unserer Stadt zahlreiche Stolpersteine vor Wohnungen und Häusern, die zuletzt von jüdischen Bürgerinnen und Bürger und politischen Gegnern des Nationalsozialismus benutzt wurden. Diese sollen an das Leben und Wirken dieser Menschen erinnern und sie zeigen gleichzeitig, dass sich das nationalsozialistische Unrecht nicht nur in Großstädten, wie München und Berlin, sondern auch in Würselen, vollzog.

Die Schülerinnen und Schüler, die sich im Unterricht schon mit den Biographien jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Würselen und der Thematik Nationalsozialismus auseinandergesetzt haben, führten einen historischen Rundgang durch Würselen durch, bei dem sie an den besuchten Punkten die Gelegenheit hatten, ihr Wissen aus dem Unterricht durch den Austausch mit Herrn Hohlfeld und ihren Lehrern zu vertiefen.

Ziele auf der Route waren:

  • Stolpersteine in der Bahnhofstr. 135
  • die ehemalige Synagoge am Lindenplatz
  • das Denkmal an der Ecke Bahnhofstr. und Nordstr.
  • das ehemaliges „Söße Eck“ an der Ecke zur Klosterstraße und Kaiserstraße (heute Nobis)
  • Stolpersteine Wilhelmstr. 5

Somit nahmen die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Erinnerungskultur der Stadt Würselen teil.

Wir bedanken uns bei dem Arbeitskreis „Kein Vergessen“ für die Kooperation und bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe neun für ihr reges Interesse.

K.Uysal

Schülerinnen und Schüler führen einen historischen Rundgang zum Thema „Würselen unterm Hakenkreuz“ durch